Indien darf im Fall Santhi Soundarajan nicht scheitern - Gopi Shankar Madurai

 Athlete Santhi Soundarajan & Gopi Shankar Madurai (The American College, 2015) 

Ich war noch Schüler und besuchte die 10. Klasse, als ich durch Zeitungsartikel auf Santhi aufmerksam wurde. Erinnert ihr euch? Die Athletin, die ihre Medaillen bei den Doha Asian Games 2006 aberkannt bekam? Richtig. Der Name dieses Mädchens ist Santhi. Ihr vollständiger Name Santhi Soundarajan. Da ich mich zu dieser Zeit selbst in einer schweren Krise bezüglich meiner eigenen Geschlechtsidentität befand, interessierten mich diese Nachrichten natürlich. Diesem Mädchen war nicht nur die Medaille von Doha aberkannt worden, sondern auch die 11 Medaillen, die sie bereits für ihr Land gewonnen hatte. Nur weil sie von einigen (nicht-indischen) Obrigkeiten in Doha für nicht weiblich erklärt worden war. Ich empfand sofort eine starke Verbundenheit mit ihr. Instinktiv wusste ich, dass ihr Unrecht getan wurde. Doch nie im Traum wäre mir eingefallen, dass ich eines Tages die Richtlinien bezüglich der Geschlechterüberprüfung der IAAF (International Association for Athletic Federation) anfechten würde, welche vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt worden waren. Einige Jahre später, 2012, fand ich mich als Organisator einer Parade zu Ehren des Wissenschaftlers Alan Turing wieder, dem Entwickler des „Turing Tests“ zur Überprüfung künstlicher Intelligenz, der selbst schwul gewesen war und aufgrund seiner sexuellen Orientierung Selbstmord begangen hatte. Daher zelebrierten wir seinen Geburtstag als Gender Queer Parade in Madurai, meiner Heimatstadt. Es stellte sich heraus, dass dies Asiens allererste Gender Queer Parade war. Dort machte ich auf Santhis Geschichte und den damit verbundenen, nicht enden wollenden Kampf um Gerechtigkeit aufmerksam. Sie war ein Opfer des Systems und die gegenwärtigen Feminist*innen ließen diese Ungerechtigkeit im Rampenlicht der Medien einfach geschehen. 

 Dieser Schritt in die Öffentlichkeit führte zu einer neuen Entwicklung. Ein befreundeter Journalist machte mich mit Santhi persönlich bekannt. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Gespräch mit ihr. Stotternd vor Aufregung teilte ich ihr am Telefon mit zitternder Stimme mit: „Akka (ältere Schwester), ich bin dein erster Fan, du liegst mir so sehr am Herzen und möchte dich unterstützen. Ich will dass du aufstehst und für Gerechtigkeit kämpfst!“ Ich hätte weder zu einem besseren, noch zu einem schlechteren Zeitpunkt anrufen können – je nachdem, wie man es betrachtet. Santhi stammt aus einer tamilischen Hindu Familie, die als scheduled caste (ehemals „Unberührbare“) bezeichnet wird. Sie war die einzige Hoffnung ihrer Familie, der Armut zu entkommen. Nun war diese Hoffnung zerstört worden und sie selbst war das Opfer öffentlicher Ächtung und Demütigung. Die Gewinnerin von 12 Medaillen für Indien arbeitete nun in einer Ziegelbrennerei. Zuvor hatten bereits einige Leute Kontakt mit ihr aufgenommen und ihr Hilfe angeboten. Jedoch waren sie so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen waren. Daher sagte Santhi nur höflich, aber teilnahmslos „danke“. Ich konnte die Resignation in ihrer Stimme hören. Mein Anruf hatte sich jedoch in einem Punkt von den anderen unterschieden. Ich hatte sie „akka“ genannt. Es war das erste Mal, dass ein Fremder sie so genannt hatte. Dies bewegte etwas in ihr, wie sie mir später mitteilte. Weil ich diesen Fatalismus in ihrer Stimme bemerkte, den das System ihr lange genug eingeimpft hatte, insistierte ich: “Akka! Es geht nicht nur um das, was du durchgemacht hast, sondern auch darum, zu verhindern, dass künftige Sportlerinnen das gleiche durchmachen müssen. Deshalb müssen wir um deine Medaille kämpfen!“ Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich mit diesen Worten soeben in einen Kampf eingetreten war. Den Kampf gegen ein elitäres System aus Macht und diversen eigennützigen Interessen. Zuvor war bereits Süd Afrika als Nation für ihre Sportlerin Caster Semenya eingetreten, als der IAAF auch ihr die Medaille aberkennen wollte und sie öffentlich demütigte. Da Süd Afrika jedoch für sie einstand, erhielt sie nicht nur ihre Medaille zurück - sie gewann 2016 sogar Gold. Doch wir als indische Nation haben im Fall von Santhi versagt und uns nicht für sie interessiert. Die fürchterlichen Demütigungen, denen Santhi durch den IAAF ausgesetzt war, hätte ich mir zuvor nicht einmal im Traum ausmalen können. Die indischen Amtspersonen hatten dies schweigend hingenommen. Als ich sie schließlich in ihrem Dorf Kathakuruchi im Pudukottai Distrikt zum ersten Mal persönlich traf, hielt sie meine Hand, während sie die Vorkommnisse schilderte:

 
„Gopi, ich stand länger als einen halben Tag nackt da für diese körperlichen Untersuchungen, von denen ich keine Ahnung hatte, welchen Zweck sie erfüllen sollten. Ich wusste nicht einmal, auf was ich getestet wurde. Ich wusste nicht, dass es eine Geschlechterüberprüfung war. Als eine Gruppe männlicher Ärzte herein kam, suchte ich verzweifelt nach dem indischen Arzt, der uns begleitet hatte. Er war jedoch nirgends zu sehen. Diese Ärzte waren alle männlich, sprachen eine andere Sprache und hatten eine andere Nationalität. Während ich nackt vor ihnen stand, stellten sie mir Fragen, die ich nicht verstand. Sie deuteten mir an, vor ihnen zu urinieren…“

Santhi brach vor meinen Augen zusammen. Menschen wie ich wissen, was Demütigung bedeutet. Aber darauf war selbst ich nicht vorbereitet. Vor mir stand eine Frau aus ganz einfachen Verhältnissen, die Medaillen für Indien gewonnen hatte. Bei ihr zu Hause gab es keine Elektrizität und kein fließendes Wasser. Die hygienischen Verhältnisse waren schlecht. Selbst die Momente ihrer Siege konnten ihre Eltern nur über den Fernseher der Nachbarn erleben. Mit einem einzigen Paar geliehener Schuhe hatte sie 12 Medaillen für Indien gewonnen. Dennoch gab es nicht einen einzigen Menschen des gesamten indischen Aufgebots in Doha, der für sie eingetreten war, als sie diese Demütigungen erlitt, die beinahe an Vergewaltigung grenzten. Als Santhi ihre Medaille verlor, verlor Mutter Indien zeitgleich ihre Ehre – so empfand ich das. Mag sein, dass das Schweigen nachvollziehbar war. Hatte nicht auch Schweigen im Gerichtshof geherrscht, als Draupadi ihrer Ehre beraubt wurde? Auch wenn man diesem Epos keinen Glauben schenkt - in Doha wurde es Wirklichkeit. Selbst in dieser Zeit der Verzweiflung offenbarte sich mir Santhis innere Größe. „Ich möchte diese Medaille zurück haben. Nicht für mich, sondern für diese Nation“, das waren ihre Worte. „Das letzte, was ich brauche, ist Mitleid. Das möchte ich nicht.“ Durch die Gleichgültigkeit und Unfähigkeit der Amtspersonen ihres eigenen Landes, für das sie antrat, war ihr sehnlichster Wunsch von olympischem Gold in abertausend Stücke zerfallen. „Du wirst deine Träume verwirklichen, akka“, sagte ich zu ihr, „durch die Mädchen, die du trainieren wirst. Dein Licht wird weiter leuchten.“ Sie lachte bitter. „Sind dir meine Lebensumstände nicht bewusst, Gopi? Wie sollte ich die Zeit aufbringen, Mädchen zu trainieren?“ Stimmt. Wie sollte sie das bewerkstelligen? Sie, die nun wieder in Armut lebte und in einer Ziegelbrennerei arbeitete. Wie sollte sie jemals wieder im Sportgeschäft mitwirken, wenn die Regierung nicht willens wäre, ihre Medaille zurückzuholen und ihre Leidenschaft anzuerkennen, junge indische Talente zu trainieren? Santhi sollte mein Fall werden, dazu war ich fest entschlossen. Aber ich wusste nicht, an wen ich mich wenden sollte. 

Bereits 2014 während des Annual Hindu Spiritual and Service Fair hatte Vanathi Srinivasan, Vorsitzendende der BJP (Bharatiya Janata Party) alle Anwesenden überrascht, als sie sich für die Veröffentlichung meines Buches zu LGBTQIA Themen einsetzte. Dies gab mir einen Funken Hoffnung. Ich kontaktierte die BJP Vorsitzenden, um den Fall mit der Regierung zu verhandeln. Sie nahm persönlich Anteil an Santhis Fall und sammelte 50000 Rupien für sie. Ferner bemühte sie sich um Termine mit dem Sportminister Sarbananda Sonawal, dem Verkehrsminister Pon Radhakrishnan, sowie Santhis Kollegen, dem Olympioniken und gegenwärtigen Minister Rajyavardhan Singh Rathore. Diese sollten ihr behilflich sein, eine dauerhafte Anstellung als Trainerin zu erhalten sowie ihre Silber Medaille über 800m der Doha Asian Games 2006 zurückzuholen. Pon Radhakrishnan machte sich die Mühe, Sonowal (Sportminister) persönlich wegen Santhis Preisgeldes anzuschreiben. Die Antwort des Ministeriums (der Minister antwortete nicht persönlich) bezüglich des Preisgeldes und der Festanstellung im Sportverband zerschlug abermals Santhis Hoffnungen. 

In einem knappen Brief wurde sie darüber informiert, dass das Preisgeld ohne die Medaille nicht ausgezahlt werden könne. Auch, dass das Ministerium keine Arbeitsplätze vergeben könne. Trotz des Wohlwollens einiger Politiker, war Santhi daher noch immer mit einem System aus immensen Machtstrukturen konfrontiert. Allmählich dämmerte es mir. Die öffentliche Demütigung, sowie die Aberkennung der Medaille hatten sich während der Regierung von Lalit Bhanot, einem Vertrauten des früheren Suresh Kalmadi, ereignet. Die beiden waren im Zuge des Commonwealth Games Betrugs von 2010 verurteilt worden. Selbst nach dem Regierungswechsel 2014 nahm Bhanot weiterhin großen Einfluss auf die Welt des Sports. Er ist seit mehr als 10 Jahren Vizepräsident der Asian Athletic Association. Das beschämende Ereignis trug sich während der Amtszeit des Indian National Congress zu, als Kalmadi über 10 Jahre lang den Vorsitz der Indian Olympic Association innehatte. Im Jahre 2009, als der Fall von Caster Semenya gerade aktuell war, teilte Bhanot, der sich mit Kritik aufgrund unterlassenen Handelns konfrontiert sah, der BBC mit: „Weshalb sollte Soundarajan ihre Medaille nicht auch zurückbekommen? Wenn Semenya sie zurückbekommt, können wir auch darüber nachdenken, uns mit den internationalen Autoritäten anzulegen.“ Santhis persönliche Erfahrungen mit Bhanot spiegeln jedoch weder Engagement noch Empathie wieder. Im Jahr 2006, direkt nach ihrer Rückkehr aus Doha, sollte Santhi in der Residenz von C K Valson, Amtsperson und Vertrauter Bhanots, einige Papiere unterzeichnen. Bhanot drängte darauf, sie solle die Papiere unterschreiben, obgleich sie nichts verstand, da sie in englischer Sprache verfasst waren. Die einzigen Worte, die sie während des Gesprächs verstand und die sich ihr für immer einprägten, waren: “Du kannst keinen Sport mehr machen.“ Als sie fragte, weshalb, wurde ihr schlicht und einfach gesagt: „Es ist hiermit besiegelt. Du kannst an keinen Sportwettkämpfen mehr teilnehmen.“ Keines der Papiere wurde ihr ausgehändigt. Als ich Santhi nach dem Bericht ihrer Geschlechterüberprüfung fragte, sagte sie mir, sie habe so einen Bericht nie zu Gesicht bekommen. Ich riet ihr, den Bericht, sowie alle relevanten Informationen auf der Grundlage des RTI (Right to Information Act = Gesetz bezüglich des Rechts auf Information) einzuklagen. Daraufhin schickte sie nach nunmehr 10 Jahren Anträge an die SAI (Sports Authority of India), die AFI (Athletics Federation of India), die IOA (Indian Olympic Association), sowie an das Ministerium für Sport und Jungendarbeit. Die Antworten fielen unterschiedlich aus, dennoch hatten sie eines gemeinsam: Niemand gab uns eine positive Rückmeldung. Der AFI schrieb, die Sperre ginge nicht von ihnen aus, IOA, SAI und das Sportministerium teilten uns mit, die Angelegenheit falle nicht in ihren Zuständigkeitsbereich. Dies alles hätte eine Szene aus der Comedy Serie „Yes Minister“ sein können. 


Wenn Santhis Fall nur nicht so unendlich tragisch gewesen wäre. Sie hatte bereits einen Suizidversuch hinter sich. Die Zeit arbeitete gegen uns. Selbst die NCSC (National Commision for scheduled castes) reagierte anfangs nicht auf ihre Beschwerde. Wieder und wieder bekamen wir auf unmenschliche Weise die Macht der Bürokratie zu spüren. Dunkle Momente voller unsensibler Fragen raubten uns Kraft: „Santhi, wer? Sind Sie eine Frau oder ein Mann?“ Und so weiter... Als wir in Delhi alleingelassen, hilflos und gedemütigt mit einem derartigen Geflecht aus Machtstrukturen konfrontiert waren, begriff ich eins: Dieses ganze System muss dringend reformiert werden. Wir haben im Fall Santhi versagt!

 Zwischenzeitlich hatte uns ein Anwalt namens Sathyachandran kontaktiert, der unsere Interviews in verschiedenen lokalen Zeitungen gelesen hatte. Er erhob in Santhis Fall Anklage vor dem Obersten Gerichtshof (Madras High Court). Am 29. Juli 2015 wies der Oberste Gerichtshof die Regierung an, Santhis Gesuch zu berücksichtigen. Der Richter hielt das Ministerium für Sport- und Jugendarbeit an, sie, aufgrund ihres besonderen Falls, für eine dauerhafte Anstellung als Trainerin in Erwägung zu ziehen. Ein Termin mit dem regionalen Sportminister, Mafoi K. Pandiyarajan, im September 2010, war schließlich unser letzter Versuch. Sein persönlicher Sekretär, Herr Ramesh, nahm sich Zeit und hörte sich zwei Stunden lang unsere Geschichte an. Er war sichtlich bewegt. Dann geschah das Wunder. Am 20. Dezember 2016 bot Pandiyarajan Santhi eine dauerhafte Anstellung als Trainerin an. Im Fall Caster Semenya war ihr Land für sie eingetreten und das Internationale Komitee hatte sich der kritischen Frage Süd Afrikas stellen müssen: „Wird jede Athletin, die die erwartete sportliche Leistung bei weitem übertrifft in einer derartigen Weise in Frage gestellt?“ Der IAAF war daraufhin gezwungen worden, sich zu entschuldigen und nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio war Süd Afrika um eine Gold Medaille reicher. Das „Land des Mahatma Gandhi“ kann demnach etwas vom „Land des Nelson Mandela“ lernen. 

2009 erhob Santhi ihre Stimme für Caster Semenya. Der Zeitschrift The Time sagte sie: „Semenya sollte sich weder ihre Medaille wegnehmen, noch diesen einen Test über ihr Schicksal entscheiden lassen. Sie ist eine Frau. Punkt. Daran wird auch eine Geschlechterüberprüfung nichts ändern. Wer hat das Recht, über die Identität eines Menschen zu entscheiden?“ Später dann, 2016, als Santhi mich bat, ein Twitter Profil für sie einzurichten, überraschte uns Caster, indem sie Santhi auf Twitter folgte und ihr Nachrichten der Dankbarkeit und Unterstützung zukommen ließ. Zwischenzeitlich, im Jahr 2014, hatte sich Santhis Schicksal noch einmal wiederholt. Diesmal innerhalb Indiens. Die 19-jährige Sprinterin Dutee Chand war im Sommer nach einem Hormontest gesperrt worden. Im Juli 2015 fällte der Internationale Sportgerichtshof dann ein historisches Urteil, indem er die Geschlechterüberprüfung des IAAF auf „Hyperandrogynität“ wegen mangelnder Wissenschaftlichkeit für zwei Jahre verbannte. Der Kampf geht demnach weiter. In Santhis Kampf geht es weder um Mitleid, noch um sie selbst. Sie kämpft für ihr Land. Sie kämpft für Menschenwürde. Der Kampf wird erst dann beendet sein, wenn sie die Medaillen zurückbekommt, die sie für Indien gewonnen hat. 


Im August 2016, am Feiertag Raksha Bandhan, schickte Santhi dem Premierminister Indiens, Narendra Modi, ein rakhi (gesegnetes Band der geschwisterlichen Liebe). Sie bezeichnete ihn als ihren Bruder und dankte ihm dafür, eine Ära der Offenheit und der Debatten um richtig und falsch eingeläutet zu haben. Am Ende ihres Briefes bat sie ihn um Rückmeldung, als Zeichen dafür, dass man sie nicht vergessen habe. Der Premierminister reagierte prompt auf ihren Brief und das rakhi und nannte sie seinerseits „Schwester“. Heute, nachdem die Regierung Modi neue Erfolge hinsichtlich der Verbannung korrupter Persönlichkeiten aus Organisationen wie dem IOA verbuchen kann, erscheint das Ziel wieder greifbar, die verlorenen Medaillen für Indien zurückzuholen. Diese waren durch die Gleichgültigkeit der früheren Regierung sowie durch eine pseudo- wissenschaftliche Geschlechterüberprüfung verloren worden. Vielleicht kann ein indisches rakhi die Ehre eines Landes wiederherstellen, die durch das Ideal der binären Geschlechter - ein Erbe der Kolonialzeit - verloren ging. 


For Srishti Madurai LGBTQIA+ Student Volunteer Movement, Translation and

Inputs from Katrin BenderHeidelberg University Germany (Intern with Srishti Madurai 2018).

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